Technische Dokumentation und KonformitätDie Vorarbeit schrumpft.Die Unterschrift bleibt bei Ihnen.
Konformitätsdokumentation ist die unbeliebteste Aufgabe im Engineering. Wiederkehrend, kleinteilig, und sie bringt sichtbar nichts ein. Also wird sie geschoben und am Ende schnell aus alten Unterlagen zusammenkopiert. Genau daraus entstehen die Lücken.
- Antwort immer mit Quelle
- In Ihrer Software-Landschaft
- Abnahme gegen schriftliche Kriterien
Wo Ihre Daten liegen, entscheiden Sie — drei Ausführungen von EU-Cloud bis voll On-Prem stehen auf Blatt 1.
Die Arbeit, die keiner machen will.
Drei Lücken sind bekannt: die Aktualitätslücke (die Risikobeurteilung beschreibt eine Maschine, die Sie so nicht mehr bauen), die Änderungslücke (ab wann wird aus einer Anpassung eine wesentliche Veränderung) und die Deckungslücke (die Standard-Erklärung geht mit einer Maschine raus, die vom Standard abweicht).
Und ab dem 20. Januar 2027 gilt die neue Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Wer wenige Maschinen im Jahr baut, stellt ein paar Dokumente um. Wer in Stückzahl liefert, hat ein Betriebsrisiko.
Wie eine solche Lücke im Projektordner tatsächlich aussieht, zeigt Prüfbericht 05 zur technischen Dokumentation an zwei Dokumenten mit demselben Freigabetag.
Die Bemaßung.
Der Beleg ist auf diesem Blatt das Gutachten und das Prüfprotokoll. Ein Maß steht in der Zeichnung nie nackt — es hat eine Hilfslinie auf die Kante, die es meint. Genau das tut ein Beleg mit einer Aussage.
Was der Agent darf. Und was er nie darf.
Das macht der Agent
- den Entwurf aus vergleichbaren Aufträgen herleiten
- jede Aussage mit Fundstelle belegen
- Unterlagen gegeneinander abgleichen
- Widersprüche und fehlende Belege melden
- nachfragen, was er nicht wissen kann
Das bleibt beim Ingenieur
- die fachliche Beurteilung
- die Entscheidung über eine wesentliche Veränderung
- die Konformitätserklärung
- die Unterschrift
An echten Daten, nicht an einer Demo.
Doku und Risikobeurteilung: die vierte Lücke
480 Dateien, 26 Zukaufkomponenten, 3 Richtlinien. Der Agent macht die Vorarbeit, der Ingenieur prüft und gibt frei — und findet dabei einen Widerspruch, den niemand gesucht hat.
Wo dieses Blatt anfängt.
Was Entscheider zu Recht fragen.
Erstellt der Agent unsere Konformitätserklärung?
Nein. Er erstellt einen belegten Entwurf der Zuarbeit — Risikobeurteilung, Abgleiche, Fundstellen. Die Beurteilung, die Erklärung und die Unterschrift bleiben beim Ingenieur. Die Linie oben ist auf diesem Blatt keine Stilfrage, sondern Haftung.
Was ändert sich mit der Maschinenverordnung 2023/1230?
Ab dem 20. Januar 2027 gilt sie verbindlich. Wer wenige Maschinen im Jahr baut, stellt ein paar Dokumente um. Wer in Stückzahl liefert, braucht einen Ablauf, der die Umstellung trägt — und der zeigt, welche Unterlagen betroffen sind.
Was, wenn der Agent einen Beleg nicht findet?
Dann meldet er das, statt die Lücke zu übergehen — siehe Position 4 in der Zeichnung. Ein gemeldeter fehlender Beleg ist wertvoller als eine glatt aussehende Dokumentation.
Was kostet der Einstieg?
1.200 € netto für die Struktur- und Datenanalyse. Danach entscheiden Sie neu. Der Proof of Concept ist ein Festpreis von 9.800 € netto für eine Woche; das Ergebnis gehört Ihnen auch bei einer Absage.
Bringen Sie eine Baureihe mit.
30 Minuten, keine Präsentation. Wir gehen durch, welche Unterlagen zu einer Ihrer Baureihen gehören und wo die Abgleiche heute von Hand passieren.
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