Drei Lücken hat fast jeder Hersteller. Die Doku hinkt dem Konstruktionsstand hinterher. Kundenspezifische Anpassungen und Retrofits laufen an der Risikobeurteilung vorbei. Und die Erklärung, die mitgeht, ist die der Baureihe, nicht die der gelieferten Maschine.
Dieser Check zeigt Ihnen in drei Minuten, welche davon bei Ihnen offen sind.
✓ Nach Unternehmenstyp differenziert ✓ Rechenlogik offengelegt ✓ Kein Verkaufsgespräch
Keine dieser Lücken entsteht durch Nachlässigkeit. Sie entstehen, weil Konstruktion, Fertigung und Dokumentation in unterschiedlichem Takt laufen — und weil niemand zuständig dafür ist, den Abstand zwischen ihnen zu messen.
Die Betriebsanleitung beschreibt den Stand, den die Maschine bei der Ersteinführung hatte. Seitdem sind drei Jahre vergangen, die Steuerung wurde getauscht, eine Schutzeinrichtung kam dazu. Die Konstruktion hat das dokumentiert — im PDM. Die Anleitung hat es nicht mitbekommen. Wer sie heute liest, liest über eine Maschine, die so nicht mehr gebaut wird.
Der Check fragt danach, wie Sie Konstruktionsänderungen an die Dokumentation melden und ob dieser Weg verbindlich ist oder auf Zuruf funktioniert.
Der Kunde will die Anlage 400 mm höher, mit anderem Anschluss und einer zusätzlichen Absperrung. Die Konstruktion löst das an einem Nachmittag. Die Risikobeurteilung erfährt davon nichts, weil sie für die Baureihe gemacht wurde und die Baureihe sich formal nicht geändert hat. Genau an dieser Stelle entsteht die häufigste Lücke im Maschinenbau: Sonderausführungen laufen an der Bewertung vorbei.
Der Check fragt, ab welcher Änderungstiefe bei Ihnen eine Bewertung ausgelöst wird und wer diese Schwelle festlegt.
Die Erklärung, die mit der Maschine geht, ist die der Baureihe. Ausgeliefert wurde aber eine Konfiguration, die es in dieser Kombination vorher nicht gab. Formal sieht alles vollständig aus — Zertifikate liegen bei, Prüfungen sind unterschrieben. Nur beschreibt das Papier nicht ganz die Maschine, die auf dem Lkw stand.
Der Check fragt, wie bei Ihnen die Zuordnung zwischen Seriennummer, Konfiguration und Erklärung hergestellt wird.
Sie bekommen einen Befund, keine Empfehlung für ein Produkt. Die Rechenlogik steht offen daneben, damit Sie nachvollziehen können, wie das Ergebnis zustande kommt. Die Antworten liegen in Ihrem Browser und werden nicht übertragen, solange Sie nichts abschicken.
Es gibt eine vierte Lücke, die dieser Check nicht abfragen kann, weil sie sich nicht abfragen lässt — sie zeigt sich erst, wenn man zwei Dokumente nebeneinanderlegt. Sie steht auf Blatt 6 beschrieben, und Prüfbericht 05 zeigt an einem realen Projektordner, wie sie aussieht: zwei Dokumente, derselbe Freigabetag, eine Auflage, die im einen steht und im anderen fehlt.
Drei bis fünf Minuten. Es sind wenige Fragen, und keine davon verlangt, dass Sie erst etwas nachschlagen. Wenn Sie an einer Frage länger als eine Minute hängen, ist genau das schon ein Befund.
Nein. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser. Solange Sie das Ergebnis nicht ausdrücklich anfordern, verlässt keine Ihrer Antworten Ihren Rechner.
Für Hersteller von Maschinen und Anlagen, die in Varianten oder in Sonderausführung bauen. Wer eine unveränderte Serie fertigt, hat die hier beschriebenen Lücken meistens nicht — sie entstehen dort, wo jede Maschine ein Stück weit anders ist.
Einen Befund pro Lücke: offen, teilweise gedeckt oder geschlossen. Dazu die Rechenlogik, die zu diesem Befund geführt hat. Keine Produktempfehlung und keine Preisliste.
Nein. Der Check ist eine Selbsteinschätzung und ersetzt weder eine Konformitätsbewertung noch eine rechtliche Prüfung. Er zeigt Ihnen, an welcher Stelle Ihr Prozess Abstände hat, die sich später als Lücke zeigen können.