Fünf Stationen.Nach jeder entscheiden Sie neu.
Dieses Blatt beschreibt den KI-Weg: fünf Stationen vom ersten Workshop bis zum Betrieb im eigenen Haus. Der Weg ist für alle derselbe, unterschiedlich ist nur, wo Sie einsteigen — und das hängt daran, wo Sie heute stehen, nicht daran, was Sie kaufen wollen. Nach jeder Station entscheiden Sie neu, ob es weitergeht. Was bis dahin entstanden ist, gehört Ihnen — auch wenn Sie danach aufhören.
Nur dieser Weg hat mehrere Stufen. Die Engineering-Analyse (5.800 €) und die Schulung am eigenen Produkt (2.800 €) sind jeweils ein abgeschlossener Auftrag mit einem Ergebnis — was daraus folgt, entscheidet der Befund und nicht das Angebot.
Welcher Satz beschreibt Ihr Haus?
Diese vier Sätze höre ich am häufigsten, wenn es um den KI-Weg geht. Sie sind keine Angebotsstufen, sondern Lagebeschreibungen — und jede führt an eine andere Station. Wer sich in keinem wiederfindet, fängt bei 01 an; das kostet nichts außer einem Gespräch.
Was an jeder passiert und was dabei entsteht.
Jede Station endet mit etwas, das Sie in der Hand haben — nicht mit einem Zwischenstand, der ohne die nächste Rechnung wertlos wäre. Genannt sind die Preise, die als Festpreis stehen. Wo keiner steht, lässt sich der Aufwand erst nach Station 02 belastbar schätzen — vorher wäre jede Zahl geraten.
Festpreis, 1 Woche
Umfang abgrenzen
Im Workshop vorher festgelegt: welcher Bereich, welche Fragen.
Datenauszug und Aufbau
IT oder Fachabteilung stellt einen Ordner oder Auszug bereit, auf dem Weg, den Sie wollen, etwa über Teams oder SharePoint. Installiert wird nichts, ein Konto braucht es nicht.
Ihr Aufwand: einzelne Teams-CallsDer Fachbereich testet
Echte Fragen aus dem Alltag, Antworten mit Quelle.
Ihr Aufwand: testen und bewertenAbschlusspräsentation
Was vorgenommen war, was herausgekommen ist, und das Konzept, wie es ins Haus kommt. Die Daten liegen in einem EU-Rechenzentrum und werden danach gelöscht.
Was zurückkommt, ist Zeit.
Was heute liegen bleibt, ist ein Projekt.
Gerechnet wird hier in Stunden und in Stellen, nicht in Euro. Nicht weil Geld unwichtig wäre, sondern weil die Entscheidung eine andere ist: ob die nächste Baureihe dieses Jahr kommt oder nächstes, und ob der Auftrag angenommen werden kann, für den heute niemand frei ist.
Woher die Zahl stammt, mit Datenbasis und Randbedingungen: Prüfbericht 01 · Anlagenbau. Dort steht auch der Vorbehalt: eine typische Zielgröße, kein garantiertes Ergebnis.
Die 240 Stunden je Kopf sind die Zahl, mit der Sie rechnen können. Multipliziert mit Ihrer Mannschaft, gerechnet mit 1.600 Netto-Arbeitsstunden im Jahr:
Wohin die Zeit heute geht, ist in jedem Haus dieselbe Liste — und es ist nicht nur die Konstruktion. Im Vertrieb und Innendienst gehen ein bis zwei Stunden am Tag ins Suchen: nach Unterlagen, nach dem Konformitätsstand einer Ausführung, nach dem Abgleich, ob eine ähnliche Anlage schon einmal so geliefert wurde. Auf 240 Arbeitstage gerechnet sind das 240 bis 480 Stunden im Jahr, je Kopf. In der Konstruktion sind es 35 Prozent des Arbeitstags, also rund 560 Stunden.
Die Konformitätsfrage ist dabei die teuerste der drei: Sie hängt nicht an einem Dokument, sondern an der Kombination aus Anwendung, Ausführung und technischer Grenze — und die steht in den meisten Häusern nirgends geschrieben. Das ist der Gegenstand von Insight 02.
Dazu kommt, was in keiner der beiden Zahlen steckt: das Unterbrochenwerden. Die erfahrenen Kollegen sind die Anlaufstelle für Fragen, die schon einmal beantwortet wurden — und jede Unterbrechung kostet mehr als die Antwort, weil der Kontextwechsel dazukommt. Keine dieser Tätigkeiten steht in einer Zeiterfassung, weil dort nach Projekt geschnitten wird und nicht nach Tätigkeit. Deshalb kennt kaum ein Haus seinen eigenen Wert.
Die interessante Frage ist nicht, was diese Stunden wert sind, sondern was ohne sie liegen bleibt. Die Antwort ist selten „nichts“: die Baureihe, die seit zwei Jahren wartet. Die Variantenliste, die niemand aufräumt. Die Norm, die noch nicht eingearbeitet ist. Der Auftrag, der abgelehnt wird, weil in der Konstruktion niemand frei ist. Anderthalb Stellen sind kein Rundungsfehler — das ist ein Projekt im Jahr.
Wie viel bei Ihnen herauskommt, hängt an Ihrer Ablage, Ihrer Projektzahl und daran, wie viel Wissen heute an einzelnen Personen hängt. Wie man den eigenen Vorher-Wert in zwei bis vier Wochen misst, steht in Insight 08 — es kostet zwei Minuten pro Kopf und Tag.
Was in diesen Gesprächen immer kommt.
Wir haben doch ein funktionierendes System. Wozu dann das?
Der KI-Wissensagent ersetzt kein ERP, kein CRM und kein Dokumentenmanagement. Er legt eine Schicht darüber, mit der das vorhandene Wissen schneller auffindbar wird. Der Nutzen entsteht nicht, weil die bestehenden Systeme schlecht wären, sondern weil sie im Alltag zu viel Expertenzeit binden: Suchen, Rückfragen, Unterbrechungen.
Unsere Daten sind nicht perfekt. Reicht das?
Ja. Für den Einstieg reichen freigegebene, vorhandene Dokumente. Perfekte Stammdaten sind keine Voraussetzung — sie sind eher das Ergebnis. Genau deshalb steht die Struktur- und Datenanalyse an Station 01 und nicht erst später.
Wir wollen keine sensiblen Daten in eine KI laden.
Müssen Sie nicht. Der erste Fall startet mit unkritischen Unterlagen: Datenblätter, Handbücher, Kataloge, FAQ. Keine Kundendaten, keine Preise, keine vertraulichen Projektakten. Wo die Daten liegen, entscheiden Sie ohnehin — drei Ausführungen von EU-Cloud bis voll On-Prem stehen auf Blatt 1.
Was, wenn die KI falsch antwortet?
Der Agent antwortet nur mit Quelle. Fehlt die Grundlage, fragt er nach oder meldet, dass keine passende Quelle gefunden wurde. Er entscheidet nicht und legt nicht aus — die technische Verantwortung bleibt beim Menschen. Genau das wird an Station 03 gegen schriftliche Kriterien abgenommen.
Unsere Leute sollen weiter selbst denken.
Genau darum geht es. Der Agent beantwortet die wiederkehrende Standardfrage, damit die Zeit für die Fragen bleibt, die Erfahrung brauchen. Er nimmt niemandem eine Entscheidung ab, sondern die Suche davor.
Was müssen wir für den Proof of Concept tun?
Wenig. Den Umfang grenzt meist schon die KI-Potenzialanalyse ab. Ihre IT oder die Fachabteilung stellt einen kleinen Auszug Ihrer Dateien bereit, auf dem Weg, den Sie vorgeben, etwa über Teams oder SharePoint. Installiert wird nichts, ein Konto braucht niemand. In der Woche genügen einzelne Teams-Calls. Die Daten liegen in einem EU-Rechenzentrum und werden danach gelöscht.
Was passiert nach dem Proof of Concept?
Der Fachbereich bekommt den Agenten für ein erstes Testen; der ganze Zyklus dauert je nach Zusammenarbeit zwei bis drei Wochen. Danach folgt eine Abschlusspräsentation mit dem Fachbereich: was vorgenommen war, was herausgekommen ist, und ein Konzept, wie sich der Agent im eigenen Haus umsetzen lässt. Daraus wird ein Projekt, in dem wir ihn gemeinsam in Ihr Haus bringen.
Was passiert, wenn wir nach Station 01 aufhören?
Dann behalten Sie, was entstanden ist: die Bestandsaufnahme Ihrer Dokumente und Abläufe, die Prioritätenliste und die Aussage, welcher Fall sich zuerst lohnt. Das ist ein Ergebnis, das ohne uns weiterlebt. Nach jeder Station entscheiden Sie neu — es gibt keine Bindung über die jeweils vereinbarte Station hinaus.
Woher die Zahlen stammen.
- [1] Festpreise: 2.800 € KI-Potenzialanalyse, 9.800 € Proof of Concept. Alle netto. Der Proof of Concept ist ein Festpreis für eine Woche. Für die Stationen 03 bis 05 gibt es bewusst keinen Festpreis — der Aufwand hängt an dem, was Station 02 gezeigt hat.
- [2] Die drei Hebel in Abschnitt 03 stammen aus dem Business Case, Stand Juni 2026. Es ist eine Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine Messung in einem konkreten Haus. Die Annahmen sind konservativ gewählt und stehen in der Tabelle. Ein vierter Hebel — schnellere Einarbeitung, im Modell 1.500 € je Einstellung — ist absichtlich nicht in die Summe eingerechnet.
- [3] Gemessene Werte statt Modell: die fünf Prüfberichte. Dort stehen Zahlen aus durchgeführten Projekten, jeweils mit Datenbasis und Randbedingungen. Wer wissen will, was in einem Haus wie dem eigenen herauskam, liest die statt dieser Modellrechnung.
- [4] Der eigene Vorher-Wert. Ohne ihn ist jede spätere Verbesserung eine Behauptung. Das Verfahren, ihn in zwei bis vier Wochen zu beziffern, steht in Insight 08 — es kostet zwei Minuten pro Kopf und Tag.
Welcher der vier Sätze ist Ihrer?
30 Minuten, keine Präsentation. Am Ende wissen Sie, an welcher Station Sie einsteigen und was der erste Schritt kostet.
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