Engineering-Analyse an Ihrer eigenen Entwicklung.Zwei Tage Aufnahme, eine Woche Auswertung, ein Fahrplan zur Innovation.
Wenn die Produktentwicklung zum Engpass wird, ist die Frage selten, ob etwas zu tun ist — sondern auf welcher Ebene. Die meisten Maßnahmen setzen beim Prozess an. Entstanden ist die Last aber häufig eine Ebene tiefer: in einer Produktstruktur, die zu jeder Variante neue Arbeit erzeugt. In den vielen Schnittstellen zwischen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Einkauf und Vertrieb, die jeden Tag Kapazität binden und in keiner Kostenstelle auftauchen. Und in einem PDM-System, das mit jedem Jahr mehr Last als Entlastung ist. Hier hilft kein Foliensatz über Lean Engineering. Hier muss jemand hinsehen, der solche Organisationen selbst verantwortet hat.
Warum die letzten Maßnahmen wenig bewegt haben.
In den meisten Häusern ist der Engpass im Engineering schon zweimal angegangen worden: mit Prozessen, mit Methoden, mit Gates. Danach ist die Warteschlange besser organisiert und trotzdem genauso lang. Das liegt nicht an der Umsetzung. Es liegt daran, dass die Last auf einer anderen Ebene entsteht als der, auf der man sie bearbeitet hat.
Vier Ebenen kommen dafür infrage: die Durchlaufzeit, auf der der Druck ankommt; die Teamstruktur, auf der die meisten Maßnahmen ansetzen; die Produktarchitektur, auf der Varianten, Baukasten und ihre Abbildung in ERP und PDM darüber entscheiden, wie viel Arbeit jeder Auftrag überhaupt auslöst; und die Schnittstellen zu den anderen Bereichen samt dem Pflegeaufwand, den sie hinterlassen. Welche davon bei Ihnen trägt, lässt sich nicht aus der Ferne sagen und nicht aus einer Kennzahl ableiten.
Der Befund kommt vor der Lösung. Ob am Ende Struktur-, Prozess- oder Werkzeugarbeit steht — und ob ein KI-Werkzeug dabei überhaupt hilft —, entscheidet die Analyse, nicht das Angebot. Deshalb ist diese Stufe bewusst der erste Schritt und nicht Teil eines Pakets.
Woran die Analyse entlanggeht.
Time to Market
Durchlaufzeit, Termine, Warten
Team und Verantwortung
Rollen, Freigaben, Abstimmung
Produktarchitektur
Baukasten, Varianten, ERP und PDM
Schnittstellen und Pflege
Auskunft, Stammdaten, Unterlagen
Der Befund: an welcher Ebene der Eingriff greift. Zwei Tage Aufnahme im Haus, eine Woche Auswertung, dann die Präsentation.
Die vier Ebenen hängen zusammen, aber sie tragen Verschiedenes. Auf Ebene 1 wird der Engpass sichtbar — Termine, Durchlaufzeiten, Rückfragen. Auf Ebene 2 wird er meistens bearbeitet, mit Rollen, Freigaben und Abstimmungen. Auf Ebene 3 entsteht er: Jede Variante, die nicht aus einem Baukasten kommt, jede Stückliste, die von Hand zusammengesetzt wird, jedes Teil, das im System nicht wiederzufinden ist, erzeugt Arbeit, die auf Ebene 1 als Verzögerung ankommt.
Ebene 4 ist die, die in keiner Auswertung auftaucht. Vertrieb, Service, Arbeitsvorbereitung und Qualität stellen technische Fragen; Stammdaten, Stücklisten, Zeichnungsstände und Unterlagen wollen gepflegt werden. Beides zieht Kapazität aus dem Engineering ab, und beides wird nirgends als Aufwand gebucht — es steht auf keinem Auftrag und in keiner Projektzeit. Gerade im Mittelstand ist das häufig der größte einzelne Posten, und der einzige, den niemand beziffern kann. Ein PDM-System, das historisch gewachsen ist, gehört ausdrücklich dazu: Es bindet Kapazität, ohne dass jemand die Stunden dafür bucht.
Aufgenommen werden alle drei — an Ihren Zahlen, Ihren Zeichnungen und in Gesprächen mit den Leuten, die damit arbeiten. Was dabei zählt, sind nicht die Soll-Abläufe aus dem Handbuch, sondern der Weg, den ein Auftrag oder ein Entwicklungsprojekt bei Ihnen tatsächlich nimmt.
Für wen diese Analyse gemacht ist.
Ihr heutiger Stand wird gegen diese vier Ebenen gelegt — daraus wird sichtbar, wo der Eingriff greift. Welcher Satz beschreibt Ihr Haus?
Gesprochen wird mit beiden Seiten des Tisches: mit der Entwicklungsleitung, die Luft braucht, und mit der Geschäftsführung, die die Marge halten muss. Warum das kein Widerspruch ist, steht unter Zwei Seiten, ein Engpass.
Wie die Analyse abläuft.
Fünf Schritte über gut zwei Wochen. Zwei Tage davon finden bei Ihnen statt, die Präsentation ebenfalls. Der sechste Schritt ist die Umsetzung — wer will, macht sie mit uns weiter, getrennt beauftragt und nach Aufwand.
Was Sie am Ende in der Hand haben.
Was die Analyse leistet
- der Weg eines Auftrags und eines Entwicklungsprojekts, wie sie heute wirklich laufen
- die vier Ebenen einzeln bewertet, nicht als Gesamteindruck
- die Stellen benannt, an denen Mehrarbeit entsteht
- eine Reihenfolge mit Begründung je Punkt
Was Ihnen danach gehört
- der schriftliche Befund über alle vier Ebenen
- die Aussage, an welcher Ebene der Eingriff greift
- die Reihenfolge der Maßnahmen, priorisiert
- die Unterlagen der Präsentation
Aus der Praxis für die Praxis.
Ich habe die Seite gewechselt, nicht die Perspektive. Elf Jahre Engineering- und Entwicklungsverantwortung im industriellen Mittelstand wie in Konzernstrukturen — mit Terminzusagen, Baureihen, Varianten und der Frage, warum eine Konstruktion dreimal angefasst wird. Diese Analyse kommt nicht aus der Beraterperspektive: Ich habe die Entscheidungen, um die es hier geht, selbst getroffen und ihre Folgen ausgehalten.
Davon der größte Teil in der Pumpen- und Strömungstechnik, also in einem Geschäft mit vielen Varianten auf wenigen Baureihen. Der Werdegang steht unter Über uns.
Nicht Theorie. Analyse an Ihrer eigenen Entwicklung.
Sie bringen
- Projektlaufzeiten oder Termintreue
- Organigramm und Zuständigkeiten
- den Ablauf eines Entwicklungsprojekts mit Plan und Freigaben
- eine typische Baureihe mit Stücklisten und Zeichnungen
- die Struktur in ERP und PDM
Was passiert
- zwei Tage Aufnahme im Haus
- Gespräche mit Entwicklung, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Projektleitung
- eine Woche Auswertung
Sie bekommen
- auf welcher Ebene der Eingriff greift
- den Befund mit Reihenfolge, schriftlich
- die Präsentation vor Entwicklungsleitung und Geschäftsführung
Nach der Beauftragung klären wir in einem Teams-Call den Umfang. Danach stellen Sie bereit, was vorhanden ist: Projektlaufzeiten oder Termintreue, Organigramm und Zuständigkeiten, den Ablauf eines Entwicklungsprojekts mit Plan und Freigaben, eine typische Baureihe mit Stücklisten und Zeichnungen, die Struktur in ERP und PDM. Die Analyse wird auf genau diesen Unterlagen aufgebaut.
Ihr Aufwand: ein Teams-Call, die vorhandenen Unterlagen, an den zwei Aufnahmetagen je ein bis zwei Stunden für Entwicklung, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Projektleitung und zum Schluss die Präsentation mit Entwicklungsleitung und Geschäftsführung.
Die Unterlagen, die Sie für die Vorbereitung überlassen, werden ausschließlich für diese Analyse verwendet, nicht weitergegeben und nach Abschluss gelöscht. Ein NDA sende ich auf Wunsch vorab zu.
Womit Sie anfangen.
Bringen Sie eine Baureihe mit.
30 Minuten, keine Präsentation. Wir gehen durch, woran Sie heute merken würden, dass die Last aus der Produktstruktur kommt und nicht aus dem Prozess — und ob sich die Analyse für Ihr Haus lohnt.
30-Minuten-Gespräch vereinbaren →Was Kunden vorher fragen.
Wie unterscheidet sich das von einer Prozessberatung?
Eine Prozessberatung setzt auf Ebene 2 an und arbeitet an Rollen, Abläufen und Gates. Diese Analyse prüft zuerst, ob die Last dort überhaupt entsteht. Kommt sie aus der Produktstruktur, hilft ein besserer Prozess nur begrenzt — dann wird die gleiche Mehrarbeit nur ordentlicher verwaltet.
Wer muss dabei sein?
An den beiden Aufnahmetagen Entwicklung, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Projektleitung, jeweils für ein bis zwei Stunden. Zur Präsentation die Entwicklungsleitung und die Geschäftsführung — die Entscheidung über die Reihenfolge fällt dort.
Wir haben kein sauberes PDM. Ist die Analyse dann sinnlos?
Im Gegenteil. Wie ein Produkt in ERP und PDM abgebildet ist, gehört zum Befund. Fehlt die Struktur oder ist sie historisch gewachsen, ist das ein Ergebnis und kein Hindernis.
Führt das automatisch zu einem KI-Projekt?
Nein. Ob ein Werkzeug hilft, entscheidet der Befund. Zeigt er auf die Produktstruktur, ist Strukturarbeit die Antwort; zeigt er auf das Wiederfinden von Wissen, kann ein Agent der richtige Schritt sein. Die Analyse legt sich vorher nicht fest.
Was kostet die Analyse?
5.800 € netto, Festpreis für Ihr Haus. Zwei Tage vor Ort; Auswertung und Präsentation sind enthalten.