KI-Regeln für Ihr eigenes Haus.Ein Tag: vormittags die Regeln, nachmittags Ihre Richtlinie.
In den meisten Häusern wird KI längst genutzt, in der Konstruktion, im Vertrieb, im Service. Was die KI-Verordnung dazu verlangt, steht inzwischen in jedem Fachartikel. Welche Ihrer Daten in welches Werkzeug dürfen, steht nirgends, denn das hängt an Ihren Beständen, Ihren Werkzeugen und Ihren Kunden. Diese Schulung beantwortet beide Fragen und endet mit Ihrer eigenen KI-Richtlinie. Gemacht für den Arbeitstag im Maschinenbau-Mittelstand: Die Vorbereitung liegt bei mir, nicht bei Ihren Leuten, und am Ende steht eine Regel, die im Tagesgeschäft hält.
Was die KI-Verordnung von Ihrem Unternehmen verlangt.
Seit dem 2. Februar 2025 gilt Art. 4 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689. Er richtet sich an Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, und Betreiber ist auch, wer KI-Werkzeuge im Beruf einsetzt. Seit dem 27. Juli 2026 lautet die Pflicht in der geänderten Fassung: Maßnahmen ergreifen, die die Entwicklung der KI-Kompetenz Ihres Personals unterstützen. Ein bestimmtes Niveau je Person verlangt die Verordnung nicht.
Das ist die eine Hälfte. Die andere steht in keinem Gesetzestext: welche Daten in welches Werkzeug dürfen. Wo es keine Regel gibt, nutzen die Fachbereiche Werkzeuge, die niemand freigegeben hat. Das ist Schatten-KI, und mit ihr gehen Unterlagen in Dienste, deren Verarbeitung Sie nicht kennen.
Datenschutz ist nur die Hälfte. Die Datenschutz-Grundverordnung fragt nach Personen. Eine Konstruktionsrichtlinie enthält keine einzige Person und ist trotzdem das, was Ihr Haus am wenigsten verlieren darf: Know-how. Eine KI-Richtlinie, die nur den Datenschutz regelt, lässt genau diesen Teil offen.
An diesem Feld setzt der Tag an. Nicht nur an der rechten Hälfte, die der Datenschutz regelt, sondern auch oben links, wo das Know-how ohne Personen liegt: Konstruktionsrichtlinien, Auslegungen, Prüfvorschriften. Dort entscheidet sich, was ein Maschinenbauer verlieren kann.
Der übliche Weg zur eigenen KI-Richtlinie.
Der Datenschutz beantwortet nur die zweite Frage. Die erste ist die, an der Ihr Haus am meisten verlieren kann.
Im Groben sind das die Schritte. Die Arbeit steckt in Schritt 2: Erst wenn die Bestände eingestuft sind, lässt sich eine Regel schreiben, die mehr sagt als „keine vertraulichen Daten“. Die Fragen laufen dabei oft gegeneinander. Konstruktionsrichtlinien sind höchstes Know-how ohne jeden Personenbezug, Projektakten sind es umgekehrt. Eine Regel, die beide gleich behandelt, ist für eines von beiden falsch.
Schritt 4 ist der, den die Verordnung verlangt. Er wird leichter, wenn die Regel steht: Dann wissen Ihre Leute nicht nur, was KI kann, sondern was sie bei Ihnen damit tun dürfen.
Für wen dieser Tag gemacht ist.
Für Maschinen- und Anlagenbauer, in deren technischen Bereichen KI schon genutzt wird: Konstruktion, Anwendungstechnik, Vertrieb, Service und Dokumentation. Dort liegt das Know-how, um das es an diesem Tag geht. Welcher Satz beschreibt Ihre Lage? Danach richtet sich, was am Nachmittag passiert; der Vormittag ist in beiden Fällen derselbe.
Im ersten Fall beginnt der Nachmittag mit der Liste der Werkzeuge, die tatsächlich genutzt werden. Im zweiten mit dem Werkzeug, das Sie schon haben, und den Beständen, die hinein sollen. Was ohne Freigabe genutzt wird, ist dabei die Ausgangslage, nicht der Fehler.
Wie der Tag abläuft.
Der Tag geht diese Kette an Ihrem Haus entlang: vormittags, was die Verordnung verlangt und was Schatten-KI anrichtet, nachmittags, welche Regel für Ihre Daten gilt.
Eine Richtlinie hält nur, wenn das erlaubte Werkzeug besser ist als das verbotene. Wer verbietet, ohne etwas anzubieten, bekommt Schatten-KI. Welche Anwendung sich für Ihr Haus lohnt, ist deshalb die nächste Frage — dafür ist die KI-Potenzialanalyse da.
Was Sie am Abend in der Hand haben.
Was der Tag leistet
- die KI-Verordnung an Ihren Werkzeugen statt am Beispiel
- Aufnahme der KI-Werkzeuge, die im Haus genutzt werden
- Einstufung der wichtigsten Datenbestände nach drei Fragen
- Regeln je Klasse und ein Freigabeweg für neue Werkzeuge
Was Ihnen danach gehört
- der Entwurf Ihrer KI-Richtlinie
- die Liste der genutzten KI-Werkzeuge mit Bewertung
- die Einstufung Ihrer wichtigsten Datenbestände
- Inhalte und Teilnehmer des Tages, dokumentiert als Maßnahme nach Art. 4
Die Richtlinie muss in den Arbeitstag passen, nicht umgekehrt: kurz genug, dass sie gelesen wird, konkret genug, dass niemand nachfragen muss.
Aus der Praxis für die Praxis.
Ich komme aus dem Fachbereich, nicht aus der IT und nicht aus der Rechtsabteilung. Elf Jahre Engineering- und Entwicklungsverantwortung im industriellen Mittelstand wie in Konzernstrukturen: Ich weiß, wie ein Arbeitstag in Konstruktion, Vertrieb und Service aussieht und wofür dort keine Zeit ist. Deshalb fragt dieser Tag nicht, was die Verordnung alles zulässt, sondern welche Regel Ihre Leute im Alltag tatsächlich einhalten.
Heute baue ich KI-Wissensagenten auf den Daten von Maschinenbauern; dort entscheidet sich in jedem Projekt, welche Daten in welches Werkzeug dürfen. Der Werdegang steht unter Über uns.
Was dieser Tag nicht leistet.
Der Tag betrachtet die technischen Bereiche, nicht das ganze Unternehmen. Es geht um technisches Wissen und Know-how: Konstruktion, Anwendungstechnik, Vertrieb, Service, Dokumentation. Personal, Finanzen und die übrige Verwaltung gehören nicht dazu. Soll die Richtlinie später auf sie ausgeweitet werden, ist das ein eigener Auftrag.
Keine Rechtsberatung. Wo eine Auslegungsfrage strittig ist, sage ich das, statt sie zu entscheiden. Der Tag ersetzt weder Ihren Datenschutzbeauftragten noch eine Datenschutz-Folgenabschätzung, und wo Leistung und Verhalten von Mitarbeitenden erfasst werden können, ist der Betriebsrat zu beteiligen.
Dafür liefert der Tag die Grundlage. Er erfasst die Lage: wo welche Daten heute tatsächlich das Haus verlassen und wo Know-how gefährdet ist. Der Blick dabei ist nicht der des Datenschutzes allein, sondern der des Engineerings und der Effizienz. Mit diesen Unterlagen gehen Sie in das Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und Ihrem Betriebsrat. Dort wird festgelegt, wie die Regel für Ihre Tätigkeit und Ihren Datenschutz umgesetzt wird, und darauf wird aufgebaut.
In Kraft setzt die Richtlinie Ihre Geschäftsführung. Der Tag liefert den Entwurf und die Begründung, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Nicht Theorie. Regeln für Ihre eigenen Daten.
Nach der Beauftragung klären wir in einem kurzen Teams-Call, welche technischen Bereiche betrachtet werden und welche Werkzeuge im Einsatz sind. Danach stellen Sie einige typische Unterlagen aus diesen Bereichen bereit, und der Tag wird auf genau diesen Unterlagen aufgebaut — nicht aus einer Vorlage genommen.
Ihr Aufwand: ein kurzer Teams-Call, die Liste der genutzten Werkzeuge, einige typische Unterlagen und der Tag selbst. Alles andere bereite ich vor.
Die Unterlagen, die Sie für die Vorbereitung überlassen, werden ausschließlich für diesen Tag verwendet, nicht weitergegeben und nach Abschluss gelöscht. Ein NDA sende ich auf Wunsch vorab zu. Trainingsdaten für Dritte entstehen daraus nicht — weder hier noch in einem späteren Schritt.
Womit Sie anfangen.
Bringen Sie Ihre Liste der KI-Werkzeuge mit.
30 Minuten, keine Präsentation. Wir gehen durch, welche Werkzeuge bei Ihnen genutzt werden und welcher Ihrer Bestände dabei am wenigsten nach draußen gehen dürfte.
30-Minuten-Gespräch vereinbaren →Was Kunden vorher fragen.
Ist KI-Kompetenz Pflicht?
Art. 4 der KI-Verordnung verlangt von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen Maßnahmen, die die KI-Kompetenz ihres Personals fördern. Betreiber ist auch, wer ein KI-Werkzeug beruflich einsetzt. Seit dem 27. Juli 2026 ist klargestellt, dass kein bestimmtes Niveau je Person garantiert werden muss. Eine Schulung ist eine solche Maßnahme; ihre Form schreibt die Verordnung nicht vor.
Schreibt die Verordnung eine KI-Richtlinie vor?
Nein. Die Richtlinie ist der Ort, an dem Ihr Haus festhält, welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten hinein dürfen und wie die Kompetenz weitergegeben wird. Damit wird aus vielen Einzelentscheidungen eine Regel.
Müssen alle Mitarbeitenden teilnehmen?
Nein. An diesem Tag sitzen vier bis acht Personen: wer die Richtlinie in Kraft setzt, die IT, der Datenschutz und je eine Person aus den technischen Bereichen, die KI schon nutzen. Wie die Regel danach an alle weitergegeben wird, steht als Maßnahme in der Richtlinie selbst.
Worin unterscheidet sich das von der KI-Potenzialanalyse?
Die Potenzialanalyse fragt, welche Anwendung sich lohnt. Dieser Tag fragt, nach welchen Regeln alle KI nutzen. Beide stufen Ihre Daten ein. Wer mit der Regel anfängt, bringt die Einstufung in die Potenzialanalyse schon mit.
Gilt das für das ganze Unternehmen, auch für Personal und Verwaltung?
Nein. Der Tag betrachtet die technischen Bereiche, in denen das Know-how eines Maschinenbauers liegt: Konstruktion, Anwendungstechnik, Vertrieb, Service und Dokumentation. Personal, Finanzen und Verwaltung haben andere Daten und andere Regeln. Soll die Richtlinie auf sie ausgeweitet werden, ist das ein eigener Auftrag.
Was kostet der Tag?
2.800 € netto, Festpreis für Ihr Haus, nicht je Teilnehmer. Die Vorbereitung ist enthalten.