KI-Anwendungsfälle an Ihren eigenen Daten.Ein Tag im Haus: aufnehmen, bewerten, priorisieren.
Ein brauchbarer KI-Ansatz greift nicht unkontrolliert auf alle E-Mails und Systeme zu. Er beginnt mit einer Auswahl: welches Wissen überhaupt infrage kommt, welcher Fall den größten Nutzen bringt und welcher Bestand aus Gründen der Vertraulichkeit vorerst draußen bleibt. Genau das leistet dieser Tag — und er endet mit einer Reihenfolge, nicht mit einer Produktempfehlung. Gemacht für den Arbeitstag im Maschinenbau-Mittelstand, von jemandem aus dem Fachbereich, nicht aus der IT.
Warum der erste Schritt keine Software ist.
Wer KI im Unternehmen einführen will, fragt fast immer in derselben Reihenfolge: erst welches Werkzeug, dann welcher Anwendungsfall, dann welche Daten. In dieser Reihenfolge scheitert es zuverlässig. Denn ob ein Fall trägt, entscheidet sich nicht am Werkzeug, sondern daran, ob das Wissen dazu überhaupt in brauchbarer Form vorliegt — und ob es benutzt werden darf.
Deshalb steht am Anfang eine Aufnahme: Wo liegt Wissen, wo hängt es an einzelnen Personen, welche Fragen kommen wiederkehrend, und welche davon kosten heute die meiste Zeit. Aus dieser Aufnahme entsteht eine Reihenfolge — welcher Fall sich zuerst lohnt, welcher danach, und welcher vorerst gar nicht.
Der häufigste Einwand kommt später, aber er kommt immer: „Wir wollen keine sensiblen Daten in eine KI laden.“ Darauf gibt es keine beruhigende Antwort, sondern eine Einstufung — je Wissensbestand, mit einer Folge für den Verarbeitungsort. Sie ist der dritte Teil dieses Tages und steht weiter unten.
Der übliche Weg vom Anwendungsfall zum eigenen Betrieb.
Jede Stufe wird einzeln beauftragt und endet mit Ihrer Entscheidung. Was entstanden ist, bleibt bei Ihnen.
Die Stufen sind einzeln beauftragbar und bauen aufeinander auf. Nach jeder steht eine Entscheidung, und der Ausstieg ist nach jeder möglich — was bis dahin entstanden ist, bleibt bei Ihnen. Dieser Tag ist die erste Stufe. Er legt fest, womit Stufe 2 arbeitet: mit welchem Fall, auf welcher Datengrundlage.
Was dahinter technisch steht — eine eigene Wissens- und Datenbasis, entkoppelt von Ihren Quellsystemen, statt eines Zugriffs auf alles — ist unter KI-Wissensdatenbank und fünf Fachagenten beschrieben. Alle Stufen mit Preisen stehen unter Ablauf und Preise.
Für wen dieser Tag gemacht ist.
Ihr heutiger Stand wird gegen diesen Weg gelegt — daraus wird sichtbar, wo der erste Fall liegt. Welcher Satz beschreibt Ihr Haus?
Im Raum sollten die sitzen, die das Wissen verwalten und die, die es brauchen: Konstruktion, Anwendungstechnik, Service oder Vertrieb — und jemand aus der IT. Wer die Freigabe erteilt, sollte spätestens zur letzten Stunde dazukommen, sonst bleibt die Reihenfolge ohne Beschluss.
Wie der Tag abläuft.
Ein Tag bei Ihnen im Haus, vier Blöcke. Vormittags wird aufgenommen, nachmittags bewertet und entschieden.
Die Erkenntnis gilt für einen bestimmten Stand Ihrer Ablagen. Ob sie im Tagesgeschäft hält, entscheidet Ihr System: Wo entstehen die Dokumente, wer pflegt sie, und ist sichergestellt, dass eine Antwort des Agenten nicht auf einem Stand von vorgestern beruht? Auch diese Frage gehört auf den Tisch.
Welche Daten überhaupt infrage kommen.
Jeder Wissensbestand wird mit denselben drei Fragen eingestuft. Aus den Antworten folgt nicht nur, ob er benutzt wird, sondern wo er verarbeitet werden darf.
Die beiden Achsen laufen gegenläufig, und deshalb ist die Einstufung das Auswahlkriterium. Konstruktionsrichtlinien und Auslegungsregeln tragen das meiste Know-how und enthalten keine einzige Person. Bei Projektakten, Kalkulationen und Serviceberichten ist es umgekehrt. Der erste Fall gehört also dorthin, wo der Nutzen hoch und der Personenbezug null ist — das lässt sich benennen, bevor jemand über Werkzeuge spricht.
Was Sie am Abend in der Hand haben.
Was der Tag leistet
- Prozess- und Datenaufnahme an Ihren Ablagen
- Bewertung der möglichen Anwendungsfälle
- Priorisierung nach Nutzen und Machbarkeit
- Einstufung der Bestände nach Vertraulichkeit
- Festlegung der benötigten Datengrundlage
Was Ihnen danach gehört
- eine dokumentierte Übersicht der Anwendungsfälle
- die priorisierte Empfehlung, mit Begründung
- die Einstufung je Wissensbestand
- ein abgestimmter erster Fall samt Datengrundlage
Aus der Praxis für die Praxis.
Ich komme aus dem Fachbereich, nicht aus der IT. Elf Jahre Engineering- und Entwicklungsverantwortung im industriellen Mittelstand wie in Konzernstrukturen — also von der Seite, auf der das Wissen entsteht und gebraucht wird. Genau dort liegt der Unterschied: Ein IT-Projekt fragt, welche Schnittstelle es gibt. Dieser Tag fragt, welche Frage ein Konstrukteur morgens tatsächlich stellt und wo die Antwort heute liegt.
Davon der größte Teil in der Pumpen- und Strömungstechnik, einem Geschäft mit vielen Varianten auf wenigen Baureihen. Der Werdegang steht unter Über uns.
Nicht Theorie. Aufnahme an Ihren eigenen Ablagen.
Nach der Beauftragung klären wir in einem kurzen Teams-Call, welche Bereiche angesehen werden und wer im Raum sein sollte. Vorbereiten müssen Sie wenig — hilfreich ist eine grobe Übersicht Ihrer Ablagen und Systeme. Der Tag wird auf Ihren tatsächlichen Beständen aufgebaut, nicht auf einer Vorlage.
Ihr Aufwand: ein kurzer Teams-Call, eine grobe Übersicht Ihrer Ablagen und Systeme und ein Tag mit vier bis acht Leuten aus den Fachbereichen, der IT und der Freigabe.
Ihre Konstruktions-, Auftrags- und Angebotsdaten bleiben bei Ihnen und werden nicht zu Trainingsdaten Dritter. Was Sie für die Vorbereitung überlassen, wird ausschließlich für diesen Tag verwendet, nicht weitergegeben und nach Abschluss gelöscht. Ein NDA sende ich auf Wunsch vorab zu.
Womit Sie anfangen.
Bringen Sie eine wiederkehrende Frage mit.
30 Minuten, keine Präsentation. Wir gehen eine Frage durch, die bei Ihnen ständig gestellt wird — und sehen daran, ob das Wissen dazu in einer Form vorliegt, mit der sich arbeiten lässt.
30-Minuten-Gespräch vereinbaren →Was Kunden vorher fragen.
Brauchen wir dafür schon eine KI-Strategie?
Nein, eher umgekehrt. Der Tag liefert die Grundlage, auf der sich eine Reihenfolge begründen lässt: welche Fälle es gibt, was sie bringen, welche Daten sie brauchen und welche davon benutzt werden dürfen.
Wir wollen keine sensiblen Daten in eine KI laden.
Das ist keine Randbedingung, sondern Teil des Tages. Jeder Wissensbestand wird nach drei Fragen eingestuft — Know-how, Personenbezug, Fremdgut — und daraus folgt der Verarbeitungsort: EU-Cloud, dedizierter Server oder das eigene Haus. Bestände, die nicht infrage kommen, fallen begründet aus dem ersten Schritt heraus.
Was passiert mit unseren Daten während der Vorbereitung?
Konstruktions-, Auftrags- und Angebotsdaten bleiben bei Ihnen und werden nicht zu Trainingsdaten Dritter. Was Sie überlassen, wird ausschließlich für diesen Tag verwendet, nicht weitergegeben und nach Abschluss gelöscht. Ein NDA sende ich auf Wunsch vorab zu.
Müssen wir danach den Proof of Concept beauftragen?
Nein. Jede Stufe wird einzeln beauftragt und endet mit Ihrer Entscheidung. Die Übersicht, die Priorisierung und die Einstufung gehören Ihnen auch dann, wenn danach nichts folgt.
Wie viele Leute sollten dabei sein?
Vier bis acht. Aus den Bereichen, in denen die Fragen entstehen — Konstruktion, Anwendungstechnik, Service oder Vertrieb —, dazu jemand aus der IT und wer die Freigabe erteilt.
Was kostet der Tag?
2.800 € netto, Festpreis für Ihr Haus, nicht je Teilnehmer. Aufnahme, Priorisierung und Einstufung sind enthalten.